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Deutschland | Vom Lohnunternehmen bis zum Precision Farming: Wie M. & A. Hagn Agrar praxisnahe Guidance-Lösungen aufs Feld bringt

Der Agrarsektor in Deutschland steht zunehmend unter Druck durch steigende Betriebskosten, engere Zeitfenster für die Bearbeitung und wachsende Anforderungen an die Präzision in der Feldarbeit. Für Lohnunternehmer sind Effizienz und Zuverlässigkeit daher keine Optionen mehr, sondern unerlässlich, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Vor diesem Hintergrund prüfen viele landwirtschaftliche Dienstleister, wie Lenksysteme ihren täglichen Betrieb unterstützen können – nicht nur bei neuen Maschinen, sondern auch bei gemischten und älteren Flotten. Eines dieser Unternehmen ist die M.&A. Hagn Agrar GmbH, ein deutsches Lohnunternehmen und Landmaschinenhandel, das Feldarbeit mit dem Verkauf von Landmaschinen verbindet. Ihre Erfahrungen bieten einen praktischen Einblick, wie Precision-Guidance-Technologie in der realen Lohnarbeit eingesetzt wird.


Ein Lohnunternehmen mit fundierter Praxiserfahrung

Die M.&A. Hagn Agrar GmbH agiert in erster Linie als landwirtschaftliches Lohnunternehmen und ist zudem im Landmaschinenhandel aktiv. Wie Maximilian Hagn erläutert: „Hallo, mein Name ist Maximilian Hagn von der M.&A. Hagn Agrar GmbH. Wir sind in erster Linie ein landwirtschaftliches Lohnunternehmen, betreiben aber auch einen Landmaschinenhandel.“ Der operative Schwerpunkt des Unternehmens liegt deutlich in der Feldarbeit, insbesondere bei der Gülleausbringung und umfassenden Feldmanagement-Dienstleistungen. „Wir führen hauptsächlich Güllearbeiten für andere Landwirte durch, sowie alles, was mit dem Ackerbau zu tun hat. Wir übernehmen das komplette Feldmanagement.“ Diese Kombination aus Lohnarbeit und Maschinenexpertise bringt das Team in direkten Kontakt mit sowohl der Maschinenleistung als auch den praktischen Anforderungen im Feld, was eine wichtige Rolle bei der Bewertung von Precision-Farming-Technologien spielt.

Warum FJD Teil ihres Portfolios wurde

Wie viele Lohnunternehmer hat auch die M.&A. Hagn Agrar GmbH im Laufe der Zeit mit verschiedenen automatischen Lenksystemen gearbeitet, bevor sie sich für eine Partnerschaft mit FJDynamics entschied. Wie Maximilian anmerkt: „Wir sind seit dem letzten Herbst FJD-Partner. Wir haben unzählige Erfahrungen mit anderen Systemen gesammelt. Sei es direkt von den Schlepperherstellern wie Fendt oder Systeme von Claas oder Trimble.“ Diese breite Erfahrung mit werksseitig installierten und nachrüstbaren Lösungen bildete die Grundlage für den Vergleich bei der Auswahl eines Systems für den Eigengebrauch und ihre Kunden. Die Entscheidung für FJD wurde weitgehend von praktischen Erwägungen getrieben: „Und dann sind wir beim FJD-System gelandet, einfach weil es ein sehr kosteneffizientes System ist.“ Ein zentraler Aspekt ihres Geschäfts ist die Nachrüstung von Maschinen, die ab Werk nicht für Lenksysteme vorbereitet sind: „Wir installieren das auf Traktoren, die nicht entsprechend ausgerüstet sind.“

Leistung im täglichen Einsatz

Über die Kaufentscheidung hinaus ist die wichtigste Frage für jeden Lohnunternehmer, wie sich das System unter realen Feldbedingungen schlägt. Laut Maximilian entspricht das System in der Praxis voll den Erwartungen: „Was die Funktionen angeht, steht es der Original-Lösung in nichts nach. Es funktioniert wirklich sehr gut.“ Er zieht folgendes klares Fazit: „Ich kann es wirklich jedem empfehlen.“

Benutzerfreundlichkeit für verschiedene Fahrer

In Lohnunternehmen wird die Technik oft von mehreren Fahrern mit unterschiedlichem Erfahrungsstand bedient. Eine einfache Handhabung spielt daher eine entscheidende Rolle. Zu diesem Punkt fällt das Feedback eindeutig aus: „Es ist einfach aufgebaut und für jeden sofort verständlich.“ Das gilt auch für Fahrer, die bisher keine Erfahrung mit Lenksystemen haben: „Selbst ältere Fahrer, die noch nie mit Lenksystemen gearbeitet haben, kommen damit sehr gut zurecht.“

Installation und Maschinenkompatibilität

Ein weiterer wichtiger Faktor für Lohnunternehmer ist die Flexibilität bei der Installation auf verschiedenen Maschinentypen. Maximilian beschreibt das System als eine flexible Nachrüstlösung: „Es ist einfach eine Lösung, die sich leicht und schnell installieren lässt.“ Je nach Maschine kommen verschiedene Installationsmethoden zum Einsatz: „Das heißt, entweder Lenkradsysteme für nicht vorbereitete Maschinen oder nachrüstbare Hydraulikventile. Oder für vorbereitete Maschinen wie die“ AS2 hier.“Für ISOBUS-vorbereitete Traktoren gestaltet sich die Installation besonders unkompliziert: „Man schließt es einfach an den Traktor an, an den ISOBUS-Kabelbaum. Strom an, dann läuft es, und man kann losfahren.“

Zusammenarbeit und technischer Support

Für die M.&A. Hagn Agrar GmbH ist die Beziehung zum Hersteller ebenfalls ein wichtiger Teil des täglichen Betriebs. Insgesamt wird die Zusammenarbeit positiv bewertet: „Wir sind sehr, sehr zufrieden. Die Zusammenarbeit mit dem Hersteller ist sehr gut.“ Ein entscheidender Vorteil ist die Reaktionsgeschwindigkeit in der technischen Kommunikation, bei der das Feedback schnell und zuverlässig ist: „Man bekommt schnelles Feedback. Man schickt eine Nachricht und hat innerhalb weniger Minuten eine Antwort.“ Ihrer Erfahrung nach wurden die meisten technischen Herausforderungen über diese Supportstruktur gelöst: „Bis jetzt haben wir für fast jedes Problem eine Lösung gefunden.“

Praktische Technologie für den realen landwirtschaftlichen Betrieb

Für die M.&A. Hagn Agrar GmbH definiert sich der Wert eines Lenksystems nicht allein über technische Spezifikationen, sondern darüber, wie gut es sich in die tägliche Lohnarbeit über verschiedene Maschinen, Fahrer und Feldbedingungen hinweg integrieren lässt. Ihre Erfahrung unterstreicht, dass praktische Faktoren wie Kosteneffizienz, Benutzerfreundlichkeit und Installationsflexibilität entscheidende Gründe für die Einführung sind. Wie Maximilian zusammenfasst: „Ich kann es wirklich jedem empfehlen.“



Deutschland | Vom Lohnunternehmen bis zum Precision Farming: Wie M. & A. Hagn Agrar praxisnahe Guidance-Lösungen aufs Feld bringt
evelyn.li 11. Juni 2026
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